Ein Sommerspaziergang Unterkunftsbewertung

Unterkunft: Albergo Fontana

By on Juni 21, 2017

Allgemein

Von dem Alberto Fontana hat man ja schon gehört, das Essen soll dort großartig sein. Aber es war nicht nur das Essen!
Der Empfang war herzlich wie noch nie, die Gastfreundschaft groß, die Zimmer urig, das Hotel verwinkelt und schön, die Terrasse unbeschreiblich … kurz gesagt, ein Muß.

Die Fontana.Mama spricht nur Italienisch, dafür sehr viel und schnell. Ich glaube sie hat mir ihre ganze Lebensgeschichte erzählt. Viel habe ich nicht verstanden, aber sie hat eine Katze, die sie über alles leibt und somit war für meine Wuffis gesorgt. Die erste Frage, die sie uns stellte, als wir ankamen, war was denn die Hunde zum Abendessen bekommen.

Essen steht hier groß angeschrieben, man isst auch die ganze Zeit. Ohne meinen Keksen und meinem Kaffee am Nachmittag hätte sie mich wohl nicht aufs Zimmer gehen lassen. Auch das Abendessen war ein Wahnsinn, x-Gänge die sie einfach so der Reihe nach brachte und nur fragte, wie viel Stück man haben will. Auch da hat man oft nicht verstanden, was man isst, aber es war ausgezeichnet. Nicht überraschend war das Frühstück dann auch sehr abwechslungsreich, es gab einfach alles und was man nicht gegessen hat, wurde einem eingepackt und mitgegebene. Offenbar hatte sie Angst, dass sei noch nicht genug, denn sie holte dann noch Nachschub.

Zimmer

Das ZImmer war zwar groß, aber die alten Möbel auch, somit war nicht sehr viel Platz. Es gab aber einen kleinen Balkon auf dem man es sich mit einem Sessel gemütlich machen konnte und die Fensterbretter als Tischchen verwenden.
Ich hatte ein Zimmer ohne Bad, aber daneben war gleich ein Bad, dass nur ich verwendete. Es war dort alles was man brauchte, unter anderem auch Waschmittel, also wurde gleich mal Wäsche gewaschen.
Das Warmwasser war ein bisschen tricky, entweder es kam heiß oder gar nicht. Aber mit viel Geduld schaffte ich sogar mir die Haare zu waschen.

Ausstattung

Bemerkung
Bettwäsche ja
Handtücher „ja“
Seife ja auch Duschbad, Waschmittel, kein Shampoo
Wasser ja
warmes Wasser ja tricky, aber vorhanden; ich glaube es empfiehlt sich, duschen zu gehen, wenn sonst niemand geht
Dusche ja“ style= auch eine lustige Sitzbadewanne
Klopapier ja
WLAN nein“ style= irgendwas dürfte da sein, aber es hat nicht funktioniert
mobiler Empfang „ja“
Internet nein“ style=

Frühstück

Frühstück gibt es ab 7:00 und man hätte davon Wochen leben können. Es gab einen Tisch mit Müsli und einen mit Joghurts und Säften in der Mitte und dann stand auf meinem Tisch noch eine Wurstplatte und Semmeln und Marmelade. Wir dachten das ist alles zum Teilen. Irrtum: NUR das auf dem Gemeinschaftstisch ist zum teilen, den Rest hat sie pro Person nachgebracht!

  • Wurst, Käse
  • Tomaten
  • ganz viel Obst
  • Marmelade, Honig
  • Müsli und Kornflakes
  • Joghurts, Milch warm und kalt
  • Kekse und Kuchen
  • unterschiedliche gute Säfte
  • guter Kaffee

Essen

Zum Abendessen kann ich leider kaum nachvollziehen was es gab. Es wurde immer mit einer Platte durchgegangen und gefragt, ob man das will und wie viel. Klar erfuhr man was es ist, aber nur auf Italienisch. Es war aber auch egal, denn es war lecker!

Preis

ToDo in der Umgebung

Wandern, Essen

Fazit

Auf jeden Fall ein Muß, wenn Shock nicht zum Übernachten, dann zumindest zum Essen!

Besitzer 5 Sterne
Essen 5 Sterne
Frühstück 5 Sterne
Zimmer 4 Sterne
Sauberkeit 4 Sterne
Ausstattung 3 Sterne
Preis/Leistung 5 Sterne
allgemeiner Wohlfühlfaktor „5
Bei dieser Bewertung handelt es sich um meine ganz persönliche, subjektive Meinung, beruhend auf meinen Erfahrungen und Erlebnissen, die auf einer Momentaufnahme basieren.

Infos

Albergo Fontana
Rimiella, dem Wanderweg folgen, dann kommt man vorbei
Tel.: +39 0163/55200 – 55201
 

Fotos

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2017 war für mich das Jahr der weiten Wanderung – in 100 Tagen ging ich von Graz nach Monaco.

Als ich damals im Piemont am Monte Rosa vorbeigewandert bin, wusste ich … irgendwann werde ich diesen Gebirgszug nicht nur aus der Ferne betrachten. Aus “irgendwann” wurde “sehr bald” …

… und so habe ich 2018 meine Prioritäten anders gelegt und mich unter dem Motto “Höhe statt Ferne” kürzer, dafür höher nach oben orientiert und auf einer zweitägigen Tour meine ersten 4.000er Gipfel bestiegen und auf der höchsten Berghütte Europas übernachtet.

In meinem Tagebuch kannst Du über dieses besondere Erlebnis nachlesen.

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