Ein Sommerspaziergang Unterkunftsbewertung

Unterkunft: Gasthaus zur Linde

By on Mai 1, 2017

Allgemein

Nachdem die Unterkunft keine Homepage hat und auch den Fotos im Internet zu folgen, habe ich mir nicht sehr viel erwartet. Fand dann noch weniger vor.
Es handelt sich wieder um ein Haus, in dem ein oder vielleicht zwei Zimmer vermietet werden und man sonst die Sanitäranlagen der Besitzer nützt – das ist zumindest meine Annahme, sonst ist es eher ein Dorfwirtshaus mit dem dementsprechenden Publikum und verrauchter Gaststube.
Die Vermieter sind aber wie alle hier nett, interessiert, besorgt und hilfsbereit. Ich habe eine kaputte Powerbank im Zimmer gelassen und die Vermieterin hat mich angerufen, um mich zu fragen, ob das wirklich zum Wegschmeißen ist. Auch gab es für die Wuffis Wurst, welche sie nicht essen dürfen, aber das tut nichts zur Sache und auf meine Frage nach Schokolade bekam ich alle Milka Naps, die es sonst zum Kaffee gibt und Mini Riegel des Hauses geschenkt.

Zimmer

Im ersten Stock gibt es die Zimmer, ein Badezimmer und ein getrenntes WC, sowie einen vollgeräumten Gang.
Das Zimmer war alt, abgenützt, klein und nicht besonders sauber. Also es wurde schon gesaugt, aber oberflächlich halt. Auf einem Holzboden lagen zwei kleine Teppiche. Ausgestattet war es mit einem schmutzigen Waschbecken mit kaltem Wasser, aber einer Handflüssigseife. Das Doppelbett war nur zur Hälfte bezogen, die Bettwäsche war frisch, auch gab es viele kleine frische Handtücher.
Tisch gab es keinen.
Im Kleiderschrank hing noch eine alte Jean, noch ein Kleidungsstück und es lag ein Hut dort. Das bestätigte die Aussage eines Gastes (Mann mit weißer Spritzer), dass das sein Zimmer war, als er irgendwas renoviert hat.

Das Badezimmer und das WC passten optisch und vom mangelnden Sauberkeitsstatus her zum Zimmer. Im Bad war eine Duschkabine und ein größeres Waschbecken und es gab warmes Wasser.

Ausstattung:

  • Handtücher: ja
  • Bettwäsche: ja
  • Seife: Flüssighandseife, kein Duschgel
  • WLAN: WLAN mit super Qualität im Zimmer, eines in der Gaststube

Frühstück

Frühstück gibt es ab 6:00, leider in einer verrauchten Gaststube, weswegen ich mit diesem aufs Zimmer flüchtete.

  • großer Schinken-, Salami- und Käseteller mit Aufstrich und Streichkäse
  • 1 Schüssel Marmelade
  • schwarzer Kaffe mit kalter Milch

Essen

Gegessen habe ich hier nichts.

Preis

Zimmer inkl. Frühstück: 20,-
Hunde: nicht verrechnet

ToDo in der Umgebung

Fazit

Aus Mangel an Alternativen muss man hier wohl oder übel bleiben, außer man bleibt doch in Zell Pfarre und probiert das Gasthaus Malle aus.

Wirtsleute „4
Gaststube „2
Essen
Frühstück 3 Sterne
Zimmer „1
Sauberkeit 1 Sterne
Ausstattung 4 Sterne
Preis/Leistung 5 Sterne
allgemeiner Wohlfühlfaktor 1 Sterne
Bei dieser Bewertung handelt es sich um meine ganz persönliche, subjektive Meinung, beruhend auf meinen Erfahrungen und Erlebnissen, die auf einer Momentaufnahme basieren.

Fotos

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7 Comments
  1. Antworten

    Volker Rinner-Hänsel

    Mai 3, 2017

    Im Gasthof Malle war ich damals. Ich war von meiner Tour aber so geschafft, dass ich nicht so viel mitbekam. Auch hier war das Zimmer allerdings älteren Datums und roch nach “Großeltern”, dafür gab es eine Nasszelle und ein WC als Nebenraum beim Zimmer dabei.
    Das Essen war ok, Frühstück gab es auch schon früh (ich glaub 6.30 Uhr).
    Das Faszinierendste für mich waren die Gespräche. In der Gaststube habe ich nur jedes zweite Wort verstanden, weil das eine bunte Mischung aus Kärntnerisch und Slowenisch war.

    • Antworten

      weltraumaeffchen

      Mai 4, 2017

      Dann hasst Du das Koschutahaus ausgelassen?
      Mein Motto ist jede Hütte am Weg nehmen 🙂

      ja das mitm Verstehen wird auch für mich immer schwieriger, auch wenn sich die Einheimischen sehr bemühen 🙂

      • Antworten

        Volker Rinner-Hänsel

        Mai 7, 2017

        Bei mir war im Koschutahaus gerade eine Hochzeit und alles sehr stressig. Ich wollte unbedingt noch nach Zell-Pfarre, weil ich eigentlich am nächsten Tag bis zum Deutschen Peter durchwandern wollte. Außerdem haben mir die Hüttenwirte von der Eisenkappelhütte das Zimmer beim Gh Malle schon reserviert, da wollte ich nicht kneifen, obwohl ich bereits beim Koschutahaus sehr geschafft war.

  2. Antworten

    natascha

    Mai 5, 2017

    aber he…ein wunderschönes schminktischal – fast so schön (und wahnsinnig ähnlich) wie meins daheim!

    • Antworten

      weltraumaeffchen

      Mai 6, 2017

      jap, gottseidank hab ich Kajal und Mascara mit 😉

      • Antworten

        natascha

        Mai 9, 2017

        noch in schwarz schätze ich 😉

        • Antworten

          weltraumaeffchen

          Mai 15, 2017

          jap, aber es könnte bald soweit sein – morgen Sonnenschein und 15° 😉

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Höhe statt Ferne

zur StoryView more

2017 war für mich das Jahr der weiten Wanderung – in 100 Tagen ging ich von Graz nach Monaco.

Als ich damals im Piemont am Monte Rosa vorbeigewandert bin, wusste ich … irgendwann werde ich diesen Gebirgszug nicht nur aus der Ferne betrachten. Aus “irgendwann” wurde “sehr bald” …

… und so habe ich 2018 meine Prioritäten anders gelegt und mich unter dem Motto “Höhe statt Ferne” kürzer, dafür höher nach oben orientiert und auf einer zweitägigen Tour meine ersten 4.000er Gipfel bestiegen und auf der höchsten Berghütte Europas übernachtet.

In meinem Tagebuch kannst Du über dieses besondere Erlebnis nachlesen.

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