Ein Sommerspaziergang Unterkunftsbewertung

Unterkunft: Gasthof Alte Post

By on Mai 7, 2017

Allgemein

Das Gasthof Alte Post ist tatsächlich alt, aber nett hergerichtet und dekoriert. Nur in den Zimmern sieht man die Abnützungserscheinungen. Sogar wir streichen unser Ferienhaus ab und zu neu, das könnte hier auch nicht schaden.

Man wird freundlich und interessiert empfangen und alle sind, wie ich es schon gewohnt bin, sehr hilfsbereit. Ich habe heute beim Spaziergang meine Kamera am Wanderweg liegen lassen – Dose suchen, Fotografieren und gleichzeitig Telefonieren war dann doch zu viel. Auf die Frage, ob sie vielleicht ein Fahrrad zum Herborgen hätten, damit ich sie suchen kann, hat mir die Chefin sofort ihren Autoschlüssel in die Hand gedrückt und meinte ich soll gleich fahren. Offenbar hat sie dann doch noch kurz nachgedacht, denn als Nachsatz meinte sie, falls ich mit dem Auto abhauen sollte, nimmt sie meine Hunde. 😉

Zimmer

Die Zimmer sind nett eingerichtet, sauber und geräumig. Es gibt einen großen Schreibtisch und ein großes Vorzimmer, beides für mich sehr praktisch. Leider klappt wohl etwas mit der Lüftung nicht, denn ich konnte zu jeder Zeit sagen welcher Gast was zum Essen bestellt hat … vor allem der Geruch nach Fisch war sehr unangenehm.
Auch Probleme mit ausreichender Warmwasserzufuhr gibt es, denn die Duschzeiten habe ich nach der Wassertemperatur bestimmt, zu der Zeit wo ich gehen wollte, gab es meistens keines.

Ausstattung

  • Handtücher: ja
  • Bettwäsche: ja
  • Seife: ja
  • WLAN: ja, allerdings nicht in der Gaststube

Frühstück

Ein ausgiebiges Frühstück gibt es ab 7:30:

  • großer Schinken- und Käseteller/li>
  • weich gekochte Eier
  • Semmeln und Brot, über letzteres habe ich mich gefreut, denn ich versuche etwas weniger Weißbrot zu essen
  • die üblichen Portionssachen, wie Leberaufstrich, Schmelzkäse, etc.
  • aber auch süß, Nutella und Honig
  • zu meiner großen Freude unterschiedlichste Müslis und Cereals
  • dazu Joghurt und warme Milch
  • Obst und Obstsalat
  • Filterkaffee und Kakao

Essen

Das Essen war sehr lecker, ich kann mir durchaus vorstellen, dass man hier einfach mal nur zum Essen her kommt. Die Speisekarte ist auch sehr umfangreich und wird durch eine saisonale Karte ergänzt.
Was mich auch sehr gefreut hat, war der reichlich gefüllte Obstkorb in der Gaststube, an dem man sich bedienen durfte!

Preis

Zimmer inkl. Frühstück: 50,-
Hunde: ?
Essen: mittel- bis hochpreisig

ToDo in der Umgebung

Im Sommer wandern, im Winter Schifahren

Fazit

Ich bin froh, dass ich mich doch entschieden habe bis nach Feistritz zu gehen, denn hier fest sitzen war sicher netter, als in einem Privatzimmer in Thörl-Magerln. Ich konnte gut arbeiten, habe gut gegessen und viele Cache gab es in der Gegend auch.

Wirtsleute 5 Sterne
Gaststube 5 Sterne
Essen 5 Sterne
Frühstück 5 Sterne
Zimmer 4 Sterne
Sauberkeit 5 Sterne
Ausstattung 5 Sterne
Preis/Leistung 4 Sterne
allgemeiner Wohlfühlfaktor 5 Sterne
Bei dieser Bewertung handelt es sich um meine ganz persönliche, subjektive Meinung, beruhend auf meinen Erfahrungen und Erlebnissen, die auf einer Momentaufnahme basieren.

Fotos

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2 Comments
  1. Antworten

    Volker

    Mai 9, 2017

    Hallo Ania,
    Ich weiß inzwischen wenigstens, warum sie dich “Duracelli” nennen. Ich war froh, wenn ich nach dem Wandertag einige Zeilen in den Log vom Cache schreiben konnte und bin dann in den Schlafsack gefallen, aber du machst zusätzlich zum Spazier-Bericht noch eine tolle informative Zimmerbewertung mit tollen Fotos. Gratuliere!
    Bei den Caches werden es auf deiner Wanderung, wenn du so weitermachst, auch einige Hundert werden. Ich hab mir vorgenommen einen am Tag zu machen und das war manchmal schwierig.
    Dazu noch Hunde versorgen…
    Toll und weiter so 👌
    Lg Volker

  2. Antworten

    Martin

    Mai 9, 2017

    Wegen Brot – ich hatte immer den Eindruck, die Wirtsleut’ sind eh froh, wenn man am Vorabend Schwarzbrot bestellt – das haben sie immer griffbereit, Semmeln hingegen müssen sie, wenn schon nicht in der Früh holen, dann zumindest aufbacken.

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Höhe statt Ferne

zur StoryView more

2017 war für mich das Jahr der weiten Wanderung – in 100 Tagen ging ich von Graz nach Monaco.

Als ich damals im Piemont am Monte Rosa vorbeigewandert bin, wusste ich … irgendwann werde ich diesen Gebirgszug nicht nur aus der Ferne betrachten. Aus “irgendwann” wurde “sehr bald” …

… und so habe ich 2018 meine Prioritäten anders gelegt und mich unter dem Motto “Höhe statt Ferne” kürzer, dafür höher nach oben orientiert und auf einer zweitägigen Tour meine ersten 4.000er Gipfel bestiegen und auf der höchsten Berghütte Europas übernachtet.

In meinem Tagebuch kannst Du über dieses besondere Erlebnis nachlesen.

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