By on Mai 10, 2017

Allgemein

Die Egger Alm hat zwei Gasthäuser, „zum Rudi“ und „die alte Käserei“. Letzteres hatte zu und somit konnte ich Rudi kennen lernen, der hier Ganzjahresbetrieb hat mit vielen Stammgästen, die wegen seiner selbstgekochten Leckereien immer wieder zu ihm rauf fahren.
Die Gaststube ist rauchfrei, ein willkommenes First auf dieser Reise! Sonst ist sie chaotisch und zugeräumt, wie hier alles, aber das passt zum Rudi.

Der Wirt selbst ist sehr hilfsbereit, aber sonst eher ruhig, vielleicht genießt er noch die Ruhe der Vorsaison. Immerhin ist er schon seit über 20 Jahren hier und hat schon einiges miterlebt und kennt hier jeden Stein in und auswendig. Man merkt, dass ihm die Alm und „zum Rudi“ viel bedeutet und dass er hier Seines lebt.

Zimmer

Das Zimmer war eine Hütte, mit einem Doppelbett und zwei Einzelbetten – das macht mit zusätzlich einem kleinen Platzerl von 2x1m zwischen den Betten auch schon das Schlafzimmer aus.
Davor ist noch eine 1,5x4m Stube, die als Vorzimmer, Küche, Esszimmer und Badezimmer dient und leider auch mit allem möglichen Klumpert angeräumt ist, sonst wäre es auch hier sehr gemütlich.
Die Küche besteht aus einem Omaofen, für den zum Einheizen das Holz auch schon bereit gelegt ist oder man es sich von unten holen kann. Ein kleiner Tisch mit vier Sesseln macht dann das dazugehörige Esszimmer aus.
Das Bad besteht aus einem Kübel mit Wasser, welches man aus dem Brunnen holen muss, einem Topf zum Anheizen des Wasser und einer Schüssel .. oder was man sich hier sonst noch an Zubehör zusammen suchen will – ist ja genug da. Sogar einen Spiegel hab ich dann gefunden.
Das WC ist ein Plumpsklo, das außerhalb der Hütte ist, aber nur eine Tür weiter. Man muss also nicht weit gehen, wenn es kalt in der Nacht ist, ist es trotzdem frisch.
Strom gibt es keinen, d.h. beleuchtet wird die Hütte mit wenigen Kerzen und einer Lampe.

Wer es nicht ganz so urig haben möchte, kann sich aber auch im Haupthaus ein sehr gemütliches, winziges Zimmer nehmen. Dort gibt es auch eine Dusche mit genug warmen Wasser und auch ein normales Klo. Das Badezimmer ist spartanisch, aber trotzdem sauber und nett hergerichtet.

Ausstattung

Bemerkung
Bettwäsche ja
Handtücher „ja“ in der Hütte nein, im Haupthaus ja
Seife ja in der Hütte nein, im Haupthaus ja
Wasser ja in der Hütte nein, im Haupthaus ja
warmes Wasser nein in der Hütte nein, im Haupthaus ja
Dusche ja“ style= in der Hütte nein, im Haupthaus ja
Klopapier ja
WLAN nein
mobiler Empfang ja gut
Internet ja T-Mobile: 4G /drei: E

Frühstück

Zum Frühstück durfte ich mir aussuchen, was ich haben möchte und ich entschied mich für Müsli.

Essen

Da selbstgekocht und superlecker ist eigentlich alles zu empfehlen. Viele kommen hier einfach nur zum Essen her.

Preis

Übernachtung:
Jause:

ToDo in der Umgebung

Wandern, auf Almen Einkehren und die Zeit vergessen … ist das Motto des Wirtes!

Fazit

Ich habe meine kleine Holzvilla richtig lieb gewonnen, aber es ist natürlich alles sehr gewöhnungsbedürftig. Man könnte aber mit so wenig Aufwand, die Hütte sehr gemütlich machen. Das würde aber nicht zum Rudi passen.
Rudis Friggapfanne ist aber auf jeden Fall eine Wanderung auf die Egger Alm wert und auch die urige Übernachtung ein Erlebnis, das ich nicht missen möchte.

Wirtsleute 5 Sterne
Gaststube 3 Sterne
Essen 5 Sterne
Frühstück 5 Sterne
Zimmer 3 Sterne
Sauberkeit 4 Sterne
Ausstattung 3 Stern
Preis/Leistung 4 Sterne
allgemeiner Wohlfühlfaktor 4 Sterne
Bei dieser Bewertung handelt es sich um meine ganz persönliche, subjektive Meinung, beruhend auf meinen Erfahrungen und Erlebnissen, die auf einer Momentaufnahme basieren.

Fotos

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Höhe statt Ferne

zur StoryView more

2017 war für mich das Jahr der weiten Wanderung – in 100 Tagen ging ich von Graz nach Monaco.

Als ich damals im Piemont am Monte Rosa vorbeigewandert bin, wusste ich … irgendwann werde ich diesen Gebirgszug nicht nur aus der Ferne betrachten. Aus “irgendwann” wurde “sehr bald” …

… und so habe ich 2018 meine Prioritäten anders gelegt und mich unter dem Motto “Höhe statt Ferne” kürzer, dafür höher nach oben orientiert und auf einer zweitägigen Tour meine ersten 4.000er Gipfel bestiegen und auf der höchsten Berghütte Europas übernachtet.

In meinem Tagebuch kannst Du über dieses besondere Erlebnis nachlesen.

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