By on Juni 9, 2017

Ania und ich haben viele gemeinsame Hobbies. Eines davon ist, fast jedes Jahr auf den Lifeball zu gehen. Wir hatten nun schon einige Male das Glück, Karten zu bekommen. Einerseits ist es ein ganz spezielles Event,  andererseits taugt es uns, uns zumindest einmal im Jahr zu kostümieren.  Heuer haben wir auch wieder Karten ergattert. Aufgrund der Wanderung von Ania bin ich aber heuer leider allein bei der Ausübung dieses Hobbies.

Ich habe auch überlegt, ob ich überhaupt gehen soll, aber irgendwie wollte ich schon, wenn ich schon die Möglichkeit dazu habe. Aber es macht alleine definitiv weniger Spaß. Es gibt viele Dinge auszutüfteln. Von der Grundidee bis zu den Details. In unseren Kostümen stecken zig Stunden Arbeit und ebensoviele kleine Problemlösungen und zu zweit kann man sich dazu immer austauschen.

Normalerweise versuchen wir immer, uns möglichst vom jeweiligen Motto inspirieren zu lassen, heuer fiel mir das aber sehr schwer, weil es für mich nicht greifbar war. “Beware of the danger”, ist zwar ein guter Leitspruch und soll an die bunte, lebensfrohe Zeit vor den Faschisten erinnern, die Organisatoren wollen aber keine Darstellung der dunklen Gefahr. Was bleibt danach über? Nun, ich habe mir das Stichwort “bunt” rausgepickt.

Mein erster Gedanke dazu war, ein großes rotes Herz zu bauen, ist ja immerhin bunt. Dieses Herz ist natürlich meinem liebsten Schatz gewidmet. Und gerade deshalb musste es natürlich besonders groß werden. Das Herz alleine war mir dann aber noch etwas zu wenig Story, also besorgte ich mit noch eine Krone und gehe somit als Herzkönig, dessen Herzdame gerade auf Wanderung ist und deshalb nicht mit mir zum Lifeball gehen kann. Der obligatorische Umhang wurde natürlich orange, die Lieblingsfarbe von Ania.

Themenverfehlung? Vielleicht.

Naja, zumindest bunt ist es. 🙂

Die Bilder sind noch nicht ganz die Endausführung, an ein paar Details habe ich noch gearbeitet.

Nachtrag

Das Kostüm gestern ist super angekommen. Ich war der lebende Foto-Booth. Wir hatten schon viele schöne und auffällige Motive, die genial ankamen, aber dieses, und vor allem in der Größe, lockt natürlich extra viele Besucher an. Jeder (außer dem Bundeskanzler, der war der Einzige der mich ignoriert hat 🙂 ) wollte ein Foto mit mir und dem Herz. So hatte ich den ganzen Abend Unterhaltung und Gesellschaft und dennoch war es der einsamste Lifeball bisher, denn was nutzt das alles, wenn der wichtigste Mensch nicht dabei ist?

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7 Comments
  1. Antworten

    weltraumaeffchen

    Juni 10, 2017

    Guten Morgen mein Schatz 😘

    Danke Dir für das wunderschöne Herz ❤️

    Hab heute viel Spaß, aber Finger weg von anderen Herzdamen … und Herzkönigen 😉

    Nächstes Jahr gehen wir wieder gemeinsam!

    😘

  2. Antworten

    Cose

    Juni 10, 2017

    Mir gefällts! 🙂

  3. Antworten

    Babsy

    Juni 10, 2017

    wir werden dich am bildschirm suchen und sicher finden mit dem ania-herz!
    Frage: ist der suit nicht zu viel angezogen für den lifeball? 🤔
    viel spass!!!!
    ….. und ania denkt über die gemeinsamen kostüme fürs nächste jahr nach!

  4. Antworten

    Martin

    Juni 10, 2017

    Sensationell! :))

  5. Antworten

    Volker

    Juni 11, 2017

    Das ist eines der ganz großen Themen beim Weitwandern. Was ist mit den Herzallerliebsten? Meine Etappen sind deshalb aud ca. vier Wochen beschränkt, weil in der Zwischenzeit meine Frau die Arbeit zu Hause und die Kinder managt. Ich weiß noch keinen Ausgleich und bin sehr dankbar, dass ich meine große Wanderung in der Form machen kann.
    Euch beiden auf ein gutes Wiederfinden in neu gewonnener Klarheit.
    Alles Liebe
    Volker

  6. Antworten

    Apollo

    Juni 11, 2017

    Ein Wahnsinn!! 😲

    Wie immer… 😊

    Wie viele Nachtschichten? 😉

  7. Antworten

    K2

    Juni 11, 2017

    Wow !

    Ehrfurchtsvolle Grüße,
    K2.

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Höhe statt Ferne

zur Story

 

2017 war für mich das Jahr der weiten Wanderung – in 100 Tagen ging ich von Graz nach Monaco.

Als ich damals im Piemont am Monte Rosa vorbeigewandert bin, wusste ich … irgendwann werde ich diesen Gebirgszug nicht nur aus der Ferne betrachten. Aus “irgendwann” wurde “sehr bald” …

… und so habe ich 2018 meine Prioritäten anders gelegt und mich unter dem Motto “Höhe statt Ferne” kürzer, dafür höher nach oben orientiert und auf einer zweitägigen Tour meine ersten 4.000er Gipfel bestiegen und auf der höchsten Berghütte Europas übernachtet.

In meinem Tagebuch kannst Du über dieses besondere Erlebnis nachlesen.

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