Ein Sommerspaziergang Phase 2

Ein richtiger Urlaubstag

By on Juni 2, 2017

Ich weiß gar nicht, wie lange ich geschlafen hab. Ich war gestern so müde, dass ich nicht mal mitbekommen habe, wie spät es war, als ich ins Bett ging. Aufgewacht bin ich um 8:05. 🙂

Und endlich konnte ich Yoga draussen mit Blick auf die Berge machen! So habe ich mir das eigentlich vorgestellt, bevor es los ging. Leider war es bis jetzt, außer bei Cose in Innsbruck nicht möglich. Meist sind die Unterkunftszimmer ohne Balkon oder nur mit einem kleinen und ich mache Yoga irgendwo zwischen Bett und Tür und bin froh, wenn ich für alle Übungen Platz habe.

Dann sind wir gleich los, da sie für Nachmittag Regen angesagt haben. Am Programm stand ein Spaziergang in dem Naturschutzgebiet der Gletschertöpfe. Dort ist auch der Earthcache. Ich nehme an, jeder Gletschertopf hat einen Earthcache, somit wusste ich auch bereits was das ist und was mich erwartet. Aber der Rundgang hier um diese Gletschertöpfe, ist sicher einer der schönsten. Der Wanderweg ging auch noch weiter und wir hätten noch ewig dort spazieren können, aber wir mussten vor 12:00 bei der Latteria meines Vertrauens sein, wo ich Fleisch und Innereien für meine zwei Süßen bestellt habe.

Danach ging es noch über zwei Caches zum See. Am Weg hin spazierten wir bei einem Campingplatz vorbei. Eigentlich keine blöde Idee, die “mühsame” Phase II mit dem Wohnmobil zu absolvieren. 🙂 Die Wanderungen blieben ja fast die gleichen, nur das Herumgondeln mit den Öffis und die Unterkunftssuche könnte ich mir ersparen. Leider steht das Wohnmobil ganz weit weg und das ist auch noch weniger Sinn des Sommerspaziergangs. Wäre aber vielleicht ne Idee für einen Multi. Es gibt Wandercaches, Radcaches, warum keine Campingcaches? 🙂

Wir haben seit gestern endlich Juni und die Wandersaison beginnt offiziell langsam aber sicher und jetzt wird ja hoffentlich alles leichter.

Tja … oder auch nicht. Der nächste Ort zu dem ich hin möchte ist Chiareggio. Den Übergang über den Passo Muretto trau ich mich bei den Schneeverhältnissen nicht zu machen und öffentlich kommt man nicht hin. Der Bus fährt erst wieder in der Hauptsaison, also ab Juli. Jetzt sind es auch schon die Busse, die mich sabotieren wollen! Aber was soll’s, wir steigen morgen um 8:05 hier in den Bus, und dann sehen wir wie weit wir kommen.

Mehr Plan ist sich heute nicht ausgegangen. Nach dem Spaziergang machten wir es uns nämlich auf der Terrasse gemütlich, halt so lange bis der Regen kommt. Der kam nur nicht … 3h und einen mächtigen Sonnenbrand später wanderten wir erst indoor.

Also geht es morgen mal so richtig ungeplant weiter …

Tagesstatistik
zurückgelegte km: 8,61
überwundene Höhenmeter: 200 bergauf / 210 bergab
höchster Punkt: 1890m – Aussichtspunkt bei den Gletschertöpfen
tiefster Punkt: 1790m – Maloja
Stunden unterwegs: 3

absolvierte Stages: 0
gefundene Geocaches: 4
davon T5: 0

Kosten:
davon Übernachtung:
Essen für Tiere:
Links

Fotos von heute
zur Unterkunftsbewertung
Maloja Club Houseo
Route auf Komoot

Route

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1 Comment
  1. Antworten

    weltraumaeffchen

    Juni 2, 2017

    Den Urlaubstag genützt, um ein bisschen was nachzuarbeiten.
    – Fehlende Unterkunftsbeschreibungen von beiden B&Bs sind da
    – Fotos von gestern und heute auch, auch die verschollenen vom 29.05.
    – in der Statistik gibt es nun auch die Pausentage und ich hoffe, ich hab richtig gezählt. –
    – Geocaches der letzten drei Tage habe ich auch endlich nachgeloggt und ja … ich habe mein Earthcache-Symbol in der Schweiz 🙂

    Vieles ist sich aber nicht ausgegangen, wie im Alltag bräuchte ich auch hier einen 30h Tag …

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Höhe statt Ferne

zur StoryView more

2017 war für mich das Jahr der weiten Wanderung – in 100 Tagen ging ich von Graz nach Monaco.

Als ich damals im Piemont am Monte Rosa vorbeigewandert bin, wusste ich … irgendwann werde ich diesen Gebirgszug nicht nur aus der Ferne betrachten. Aus “irgendwann” wurde “sehr bald” …

… und so habe ich 2018 meine Prioritäten anders gelegt und mich unter dem Motto “Höhe statt Ferne” kürzer, dafür höher nach oben orientiert und auf einer zweitägigen Tour meine ersten 4.000er Gipfel bestiegen und auf der höchsten Berghütte Europas übernachtet.

In meinem Tagebuch kannst Du über dieses besondere Erlebnis nachlesen.

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